Heimat am Stall
Verfasst: 04 Jan 2026, 20:59
Aus der Erzaehlerperspektive, und etwas abgewandelt daher unter erfunden, aber mit einer wahren note. AI zur hilfe genommen beim formulieren
Der Geruch von feuchtem Stroh und Tierdung hing schwer in der Luft, als Lina die Stalltür aufstieß. Ihre Gummistiefel quietschten auf dem betonierten Boden, während sie den Eimer mit frischem Wasser zu den Schafen trug. "Mara, hast du die Schweine schon gefüttert?" rief sie über die Schulter, ohne sich umzudrehen. Die Antwort kam prompt – ein lautes Grunzen von der Seite, wo ihre Schwester gerade im Schweinestall verschwand.
Lina stellte den Eimer ab und rieb sich die Handgelenke, auf denen schon rote Striemen von den schweren Eimern zu sehen waren. Sie spürte den kalten Schweiß auf ihrem Rücken – die Morgensonne brannte schon gnadenlos durch die staubigen Fenster. Ihre Finger zitterten leicht, als sie das Gatter zum Schafstall öffnete. Die Tiere drängelten sich sofort um sie, ihre warmen Körper pressten sich gegen ihre Beine, während sie gierig nach dem Wasser schnappten.
Da machte sich ein anderes Gefühl bemerkbar. Unten in ihrem Bauch begann es zu rumoren, ein dumpfer Druck, der sich langsam nach unten schob. Der Döner vom Mittagessen – mit extra Knoblauchsauce – meldete sich unangenehm deutlich. Lina presste die Lippen zusammen und versuchte, sich auf die Schafe zu konzentrieren. Aber das Gefühl wurde stärker, unübersehbar, als wäre da ein zweites Tier in ihr, das dringend raus wollte. Sie biss sich auf die Unterlippe und warf einen Blick zur Tür. Mara war nirgends zu sehen.
"Scheißdreck", murmelte sie und stapfte durch den Stall, Richtung Plumpsklo. Der Weg dahin führte am Schweinestall vorbei, wo sie Mara kurz auf allen Vieren sah, wie sie mit der Schaufel eine besonders hartnäckige Ecke ausmistete. Die Tür zum Klo stand leicht offen, der Holzverschlag wackelte bei jedem Windstoß. Drinnen roch es nach altem Holz und Urin. Aber das war nebensächlich – Lina schob die Tür auf und setzte sich auf einen der beiden Löcher, die direkt über dem dampfenden Misthaufen endeten. Ihre Jeans rutschte halb runter, und dann – endlich – konnte sie loslassen.
Gerade als ein erstes, warmes Rumoren ihren Darm verließ, knarrte die Tür. Mara stand da, mit hochgekrempelten Ärmeln und Schweißperlen auf der Stirn. "Platz da", keuchte sie und drängte sich auf das zweite Loch, während Lina versuchte, sich nicht ablenken zu lassen. Es war ein merkwürdig vertrautes Ritual, hier gemeinsam zu sitzen, während unter ihnen die Hinterlassenschaften ihrer Mittagspause in den Mist platschten. Mara stöhnte leicht, als ihr Darm sich entspannte. "Verdammte Knoblauchsauce", kicherte sie
Lina spürte, wie sich ihr eigenes Geschäft langsam, fast gemächlich, aus ihr herausarbeitete – ein dicker, warmer Klumpen, der sich mit einem sanften Plopp vom Rest löste und in die Tiefe fiel. Sie beugte sich vor, um durch das Loch zu spähen und sah, wie ihr braunes Werk direkt auf den dampfenden Haufen landete, wo es sich leicht in die Masse einbettete. Gleichzeitig hörte sie Maras Beitrag, der mit einem nassen Schmatzer aufschlug. Die Luft war erfüllt von einem säuerlichen Dunst, der sich mit dem aromatischen Stallgeruch vermischte.
Unten auf dem Mist begann plötzlich Bewegung. Eine Schar Hühner, bisher unbemerkt im Schatten des Haufens gepickt, stürzte sich mit aufgeregtem Gackern auf die frischen Hinterlassenschaften. Ihre schnellen Schnäbel hackten in die noch warmen Häufchen, während sie sich gegenseitig zur Seite drängten. Lina schnaubte amüsiert. "Die haben echt keine Standards", murmelte sie und lehnte sich zurück, während ihr Körper sich langsam leerte. Ein paar Federn wirbelten nach oben, eine davon landete auf Maras Knie.
Mit einer routinierten Bewegung griffen beide gleichzeitig nach dem groben Klopapier, das in einer rostigen Blechdose neben den Löchern lag. Die Blätter waren staubtrocken und hinterließen kleine Faserrückstände. Lina knüllte mehrere Lagen zusammen und führte sie mit einer entschlossenen Bewegung zwischen ihre Beine. Sie spürte, wie die raue Oberfläche über ihre Haut schabte, während sie sich mit kurzen, präzisen Wischbewegungen säuberte. Mara tat es ihr gleich, wobei sie kurz das Gleichgewicht verlor und sich mit einer Hand am Holzverschlag festhalten musste. "Verdammt", zischte sie, als ihr Ellenbogen gegen die Wand krachte.
Die Tür zum Klo quietschte erneut, als Lina aufstand und ihre Jeans hochzog. Der Gummi ihrer Latzhose schnappte über ihren Hüften ein, während sie die Tür aufstieß und die frische Stallluft einatmete. Der Kontrast zwischen dem stickigen Klo und dem windigen Hof war erfrischend. Mara folgte ihr, ihr Gesicht noch leicht gerötet von der Anstrengung. "Komm, die Pferde warten", sagte Lina und schnappte sich zwei große Heunetze, die an der Wand lehnten. Sie warf eines Mara zu, die es mit einer flinken Bewegung auffing. Ihre Finger gruben sich in das grobe Netz, während sie sich auf den Weg zum Pferdestall machten.
Doch dann blieb Lina abrupt stehen. Ihr Blick fiel auf den kleinen Holzpflock neben dem Misthaufen, wo eines der jüngeren Lämmer angebunden war. Es war das kräftigste der Herde, mit breiten Schultern und dicken Schenkeln, die sich unter dem weißen Fell abzeichneten. "Vater hat gesagt, heute Abend gibt’s Lammkoteletts vom Grill", murmelte Lina und spürte, wie ihr Magen sich kurz zusammenzog. Nicht aus Hunger, sondern aus einem flüchtigen Bedauern. Das Lamm hob den Kopf und blinzelte sie mit seinen runden, schwarzen Augen an. Seine Nase zuckte, als es die vertrauten Gerüche der beiden Schwestern wahrnahm. Es war ein gutes Tier. Ein leckeres Tier.
Mara spuckte in die Hände und rieb sie aneinander. "Das wird bestimmt saftig", sagte sie mit einem Grinsen. "Besonders wenn wir es mit dieser Gewürzmischung einreiben, die wir letztes Mal hatten." Sie deutete mit dem Kinn Richtung Haus, wo die Gewürzdose noch auf der Fensterbank stand. Lina konnte förmlich schmecken, wie sich der würzige Duft von Rosmarin und Knoblauch mit dem Fett des Lamms vermischte, wenn es über den glühenden Kohlen brutzelte. Ihr Mund füllte sich mit Speichel.
Die beiden schwiegen einen Moment, während sie das Lamm betrachteten. Es hatte sich hingelegt und kaute gemächlich an einem Büschel Gras, völlig ahnungslos, dass sein letztes Mahl bereits verdaut wurde und bald selbst als nährstoffreicher Haufen auf dem Mist landen würde. Der Kreislauf des Bauernhofs, dachte Lina, war manchmal schon ziemlich direkt. Sie dachte daran, wie das Lamm morgen früh nur noch als Häufchen zwischen den anderen Exkrementen liegen würde.
Mit einem letzten Blick zum Tier ging Lina weiter, ihre Gummistiefel hinterließen feuchte Abdrücke auf dem holprigen Hofweg. Die Sonne stand jetzt höher und brannte auf ihren Nacken, während sie die schwere Stalltür zum Pferdestall aufstemmte. Die warme Luft dort drinnen roch nach Heu, Leder und dem säuerlichen Duft von Pferdeschweiß. Die drei Tiere hoben sofort die Köpfe, als sie die Schwestern erkannten – ihre Ohren spitzten sich, und eines wieherte leise.
Der Geruch von feuchtem Stroh und Tierdung hing schwer in der Luft, als Lina die Stalltür aufstieß. Ihre Gummistiefel quietschten auf dem betonierten Boden, während sie den Eimer mit frischem Wasser zu den Schafen trug. "Mara, hast du die Schweine schon gefüttert?" rief sie über die Schulter, ohne sich umzudrehen. Die Antwort kam prompt – ein lautes Grunzen von der Seite, wo ihre Schwester gerade im Schweinestall verschwand.
Lina stellte den Eimer ab und rieb sich die Handgelenke, auf denen schon rote Striemen von den schweren Eimern zu sehen waren. Sie spürte den kalten Schweiß auf ihrem Rücken – die Morgensonne brannte schon gnadenlos durch die staubigen Fenster. Ihre Finger zitterten leicht, als sie das Gatter zum Schafstall öffnete. Die Tiere drängelten sich sofort um sie, ihre warmen Körper pressten sich gegen ihre Beine, während sie gierig nach dem Wasser schnappten.
Da machte sich ein anderes Gefühl bemerkbar. Unten in ihrem Bauch begann es zu rumoren, ein dumpfer Druck, der sich langsam nach unten schob. Der Döner vom Mittagessen – mit extra Knoblauchsauce – meldete sich unangenehm deutlich. Lina presste die Lippen zusammen und versuchte, sich auf die Schafe zu konzentrieren. Aber das Gefühl wurde stärker, unübersehbar, als wäre da ein zweites Tier in ihr, das dringend raus wollte. Sie biss sich auf die Unterlippe und warf einen Blick zur Tür. Mara war nirgends zu sehen.
"Scheißdreck", murmelte sie und stapfte durch den Stall, Richtung Plumpsklo. Der Weg dahin führte am Schweinestall vorbei, wo sie Mara kurz auf allen Vieren sah, wie sie mit der Schaufel eine besonders hartnäckige Ecke ausmistete. Die Tür zum Klo stand leicht offen, der Holzverschlag wackelte bei jedem Windstoß. Drinnen roch es nach altem Holz und Urin. Aber das war nebensächlich – Lina schob die Tür auf und setzte sich auf einen der beiden Löcher, die direkt über dem dampfenden Misthaufen endeten. Ihre Jeans rutschte halb runter, und dann – endlich – konnte sie loslassen.
Gerade als ein erstes, warmes Rumoren ihren Darm verließ, knarrte die Tür. Mara stand da, mit hochgekrempelten Ärmeln und Schweißperlen auf der Stirn. "Platz da", keuchte sie und drängte sich auf das zweite Loch, während Lina versuchte, sich nicht ablenken zu lassen. Es war ein merkwürdig vertrautes Ritual, hier gemeinsam zu sitzen, während unter ihnen die Hinterlassenschaften ihrer Mittagspause in den Mist platschten. Mara stöhnte leicht, als ihr Darm sich entspannte. "Verdammte Knoblauchsauce", kicherte sie
Lina spürte, wie sich ihr eigenes Geschäft langsam, fast gemächlich, aus ihr herausarbeitete – ein dicker, warmer Klumpen, der sich mit einem sanften Plopp vom Rest löste und in die Tiefe fiel. Sie beugte sich vor, um durch das Loch zu spähen und sah, wie ihr braunes Werk direkt auf den dampfenden Haufen landete, wo es sich leicht in die Masse einbettete. Gleichzeitig hörte sie Maras Beitrag, der mit einem nassen Schmatzer aufschlug. Die Luft war erfüllt von einem säuerlichen Dunst, der sich mit dem aromatischen Stallgeruch vermischte.
Unten auf dem Mist begann plötzlich Bewegung. Eine Schar Hühner, bisher unbemerkt im Schatten des Haufens gepickt, stürzte sich mit aufgeregtem Gackern auf die frischen Hinterlassenschaften. Ihre schnellen Schnäbel hackten in die noch warmen Häufchen, während sie sich gegenseitig zur Seite drängten. Lina schnaubte amüsiert. "Die haben echt keine Standards", murmelte sie und lehnte sich zurück, während ihr Körper sich langsam leerte. Ein paar Federn wirbelten nach oben, eine davon landete auf Maras Knie.
Mit einer routinierten Bewegung griffen beide gleichzeitig nach dem groben Klopapier, das in einer rostigen Blechdose neben den Löchern lag. Die Blätter waren staubtrocken und hinterließen kleine Faserrückstände. Lina knüllte mehrere Lagen zusammen und führte sie mit einer entschlossenen Bewegung zwischen ihre Beine. Sie spürte, wie die raue Oberfläche über ihre Haut schabte, während sie sich mit kurzen, präzisen Wischbewegungen säuberte. Mara tat es ihr gleich, wobei sie kurz das Gleichgewicht verlor und sich mit einer Hand am Holzverschlag festhalten musste. "Verdammt", zischte sie, als ihr Ellenbogen gegen die Wand krachte.
Die Tür zum Klo quietschte erneut, als Lina aufstand und ihre Jeans hochzog. Der Gummi ihrer Latzhose schnappte über ihren Hüften ein, während sie die Tür aufstieß und die frische Stallluft einatmete. Der Kontrast zwischen dem stickigen Klo und dem windigen Hof war erfrischend. Mara folgte ihr, ihr Gesicht noch leicht gerötet von der Anstrengung. "Komm, die Pferde warten", sagte Lina und schnappte sich zwei große Heunetze, die an der Wand lehnten. Sie warf eines Mara zu, die es mit einer flinken Bewegung auffing. Ihre Finger gruben sich in das grobe Netz, während sie sich auf den Weg zum Pferdestall machten.
Doch dann blieb Lina abrupt stehen. Ihr Blick fiel auf den kleinen Holzpflock neben dem Misthaufen, wo eines der jüngeren Lämmer angebunden war. Es war das kräftigste der Herde, mit breiten Schultern und dicken Schenkeln, die sich unter dem weißen Fell abzeichneten. "Vater hat gesagt, heute Abend gibt’s Lammkoteletts vom Grill", murmelte Lina und spürte, wie ihr Magen sich kurz zusammenzog. Nicht aus Hunger, sondern aus einem flüchtigen Bedauern. Das Lamm hob den Kopf und blinzelte sie mit seinen runden, schwarzen Augen an. Seine Nase zuckte, als es die vertrauten Gerüche der beiden Schwestern wahrnahm. Es war ein gutes Tier. Ein leckeres Tier.
Mara spuckte in die Hände und rieb sie aneinander. "Das wird bestimmt saftig", sagte sie mit einem Grinsen. "Besonders wenn wir es mit dieser Gewürzmischung einreiben, die wir letztes Mal hatten." Sie deutete mit dem Kinn Richtung Haus, wo die Gewürzdose noch auf der Fensterbank stand. Lina konnte förmlich schmecken, wie sich der würzige Duft von Rosmarin und Knoblauch mit dem Fett des Lamms vermischte, wenn es über den glühenden Kohlen brutzelte. Ihr Mund füllte sich mit Speichel.
Die beiden schwiegen einen Moment, während sie das Lamm betrachteten. Es hatte sich hingelegt und kaute gemächlich an einem Büschel Gras, völlig ahnungslos, dass sein letztes Mahl bereits verdaut wurde und bald selbst als nährstoffreicher Haufen auf dem Mist landen würde. Der Kreislauf des Bauernhofs, dachte Lina, war manchmal schon ziemlich direkt. Sie dachte daran, wie das Lamm morgen früh nur noch als Häufchen zwischen den anderen Exkrementen liegen würde.
Mit einem letzten Blick zum Tier ging Lina weiter, ihre Gummistiefel hinterließen feuchte Abdrücke auf dem holprigen Hofweg. Die Sonne stand jetzt höher und brannte auf ihren Nacken, während sie die schwere Stalltür zum Pferdestall aufstemmte. Die warme Luft dort drinnen roch nach Heu, Leder und dem säuerlichen Duft von Pferdeschweiß. Die drei Tiere hoben sofort die Köpfe, als sie die Schwestern erkannten – ihre Ohren spitzten sich, und eines wieherte leise.