Zu diesem speziellen Thema kann ich ja auch mal etwas beitragen
Von Magen-Darm wurde ich dieses Jahr auch verschont, allerdings habe ich heute morgen deutlich die Auswirkungen des gestrigen Abends gespürt...
Zur Zeit wird ja überall Fasching gefeiert und was soll ich sagen? Gestern Abend war es letztendlich doch das eine Getränk zuviel...
Ich bin heute morgen ziemlich verkatert aufgewacht, viel zu früh. Kopfschmerzen hatte ich weniger, aber mir war echt ohne Ende schlecht.
Im Bett konnte ich irgendwann nicht mehr liegen, weil jede kleine Bewegung des Betts mein Unwohlsein verstärkte.
Dann bin ich erst einmal aufs Sofa. Das federte nicht so sehr wie mein Bett.
Ich lag da bestimmt eine Stunde oder länger, aber das Gefühl wurde nicht besser.
Zwischendurch kam mir der Gedanke, ob es nicht besser wäre, einfach mal zu versuchen, mich zu übergeben. Aber, so dachte ich, mein Magen würde leer sein und so trockenes Würgen ist ja nicht unbedingt angenehm...
Irgendwann entschloss ich mich, mir mal einen Kamillentee zu machen, vielleicht würde es dadurch besser. Denn heute stand schon wieder die nächste Feier auf dem Programm.
Den Tee ließ ich eine Weile abkühlen und nahm dann mehrere kleine Schlucke.
Und dann merkte ich: das geht nicht lange gut.
Ich schleppte mich ins Bad und klappte schon einmal die Toilette auf. Dann setzte ich mich auf den Boden. Mein Magen fühlte sich an, als ob ich Steine darin hätte. Mein Hals fühlte sich an, als ob es mir bis obenhin stehen würde.
Ich saß da und überlegte, ob ich nun abwarten sollte oder ob ich nachhelfen sollte. Das konnte doch nicht sein, von ein paar kleinen Schlucken Tee?
Ich spürte, wie mein Herz schneller schlug.
Ich beschloss, abzuwarten. Aber ich band mir meine Haare sicherheitshalber schon einmal zusammen.
Nachdem ich eine zeitlang auf dem Boden saß und es nicht besser wurde, kam plötzlich dieses Gefühl. Ich kann es gar nicht beschreiben, aber plötzlich war diese Gewissheit da, dass ich gleich würde brechen müssen.
Und irgendwie war der Gedanke befreiend. Diese Ungewissheit war weg. Ich kroch zur Toilette und beugte mich darüber.
Es passierte nichts. Und dann spürte ich: jetzt geht es los.
Ich würgte einmal trocken, dann, beim zweiten Mal, schoss ein großer Schwall Flüssigkeit aus mir heraus.
Ich atmete auf. Das war mehr als gedacht.
Nach einem kurzen Aufatmen zuckte mein Körper wieder zusammen, und ich spuckte wieder, einmal, zweimal, sogar ein drittes Mal.
Danach schnappte ich nach Luft. Und dachte mir, dass mein Magen ganz schön voll gewesen sein muss.
Dann ging es weiter, wieder spuckte ich, zwei Mal.
Danach kam der etwas unangenehme Teil. Nun musste ich jeweils 2 oder 3 mal trocken würgen, ehe etwas heraus kam. Es kam auch immer weniger. Beim letzten Mal musste ich definitiv 3 oder 4 mal würgen.
Dann sackte ich erleichtert zusammen. Ich saß einen Augenblick auf dem Boden vor der Toilette, und ich spürte Glück. So als ob eine Last von mir gefallen war. Ich atmete tief ein und aus und stellte fest, dass es mir wieder gut ging, außer, dass ich ein wenig müde war.
Dann spülte ich ab, putzte das Klo und spülte meinen Mund aus...
Und heute lasse ich es definitiv ruhiger angehen
